Preisträger 2026

Die Stiftung hat im Jahr 2026 den Dr.-Karl-Robert-Brauns-Preis für Augenheilkunde und den Dr.-Liselotte-Brauns-Forschungspreis für Innere Medizin verliehen.

Dr.-Karl-Robert-Brauns-Preis für Augenheilkunde 2026

blumen_augen.jpg
urkunden_augen.jpg


urkunde_karl-robert-brauns-preis_2026.jpg

Den Dr.-Karl-Robert-Brauns-Preis für Augenheilkunde 2026 in Höhe von 7.500,00 Euro erhalten Privatdozentin Dr. Yevgeniya Atiskova (rechts im Bild) (Lebenslauf) und Emma Sieg, Ärztin in Weiterbildung (Lebenslauf), beide Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, für ihre im American Journal of Ophtalmology publizierte Arbeit “Retinal Phenotype in Mucopolysaccharidosis Type III”.
Die Mukopolysaccharidose Typ III, auch Sanfilippo-Syndrom genannt, ist eine seltene vererbte Erkrankung, die früh im Leben zu einem fortschreitenden Verfall neurologischer und kognitiver Funktionen führt. Damit ist eine stark verminderte Lebenserwartung verbunden. Es kommt im Verlauf auch zu Veränderungen an der Netzhaut und daraus folgenden Sehstörungen. Die Autorinnen haben diese Veränderungen erstmals systematisch erfasst und beschrieben. Sie liefern damit wertvolle Daten für die Planung künftiger klinischer Studien mit dem Ziel, die Patientinnen und Patienten in Zukunft besser behandeln zu können.

Weiterführende Informationen




Dr.-Liselotte-Brauns-Forschungspreis für Innere Medizin 2026

blumen_innere.jpg
urkunden_innere.jpg


urkunde_liselotte-brauns_forschungspreis_2026.jpg

Den Dr.-Liselotte-Brauns-Forschungspreis für Innere Medizin 2026 in Höhe von 40.000,00 Euro erhalten Beibei Liu (Lebenslauf) und PhD Andres Machicote (Lebenslauf) von der I. Medizinischen Klinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, für die Durchführung ihres Forschungsprojekts “Auswirkungen der Mikroplastikbelastung auf das klinische Ansprechen auf Upadacitinib während einer Erhaltungstherapie bei entzündlichen Darmerkrankungen”.
Ein großer Anteil der Patientinnen und Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, die mit dem insgesamt gut wirksamen Medikament Upadacitinib behandelt werden, erleidet im Verlauf der Behandlung einen Rückfall. Es gibt Hinweise darauf, dass die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls von der Belastung mit Mikroplastik abhängt, das in Experimenten die Entzündung im Darm verstärkt. Ziel der Forschungsarbeit ist es, den Zusammenhang zwischen der Wirksamkeit von Upadacitinib und der Mikroplastikbelastung besser zu verstehen und so die Effektivität der Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen zu verbessern.

Weiterführende Informationen